Viszerale Osteopathie - BrustkorbViszerale Manipulation nach Barral

Die Viszerale Manipulation (auch Viszerale Mobilisation oder Viszerale Osteopathie) ist eine manuelle Methode, mit deren Hilfe die Beweglichkeit der inneren Organe (lat. viscera) verbessert wird. Es werden Durchblutung, Nervenversorgung, Lymphfluss und dadurch die Organfunktion verbessert.

 

Bewegt sich ein Organ ungehindert in seiner Umgebung, ist es in der Lage, seinen Aufgaben optimal gerecht zu werden. Zu diesen Aufgaben, die durch die Viszerale Manipulation positiv beeinflusst werden können, zählen zum Beispiel die Verdauung, die Filterung, die Aufnahme, die Speicherung, die Produktion von Enzymen, Hormonen, Botenstoffen und vieles mehr.

Wird das Organ allerdings durch Lageveränderungen in Folge von Entzündungen, verkürzten Aufhängungen, Vernarbungen, Verklebungen oder Ähnlichem in seiner Eigenbewegung beeinträchtigt, so kann sich die eingeschränkte Mobilität dieses Organs nachteilig auf seine Funktion, aber auch auf den Bewegungsapparat, die Nachbargewebe und andere Organe auswirken.

 

Weiterlesen ...

 

Viszerale Osteopathie - LeberIndikationen

Die Vizerale Manipulation kann Linderung und Hilfe bringen bei Funktionsstörungen der betreffenden Organe selbst, aber auch bei Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates.

Weiterlesen ...

Viszerale OSteopathie - Sphinkter OdiiBehandlungsablauf

Bei der Viszeralen Manipulation werden mithilfe von manuellen Techniken und präzisen punktuellen Griffen Organe und deren Aufhängungen, Verklebungen und Narben mittels Mobilisierung, Druck bzw. Zug und massierenden Bewegungen entspannt.

Weiterlesen ...

Die Geschichte der Viszeralen Manipulation

 

Viszerale Osteopathie - Jean-Pierre Barral

 
Das Konzept der Viszeralen Manipulation wurde in den 1970er Jahren von Jean-Pierre Barral, D.O., MRO begründet.

Der französische Osteopath und Physiotherapeut erkannte in einer Lungenheilanstalt in Grenoble (F) aus der Anschauung von Lungenerkrankungen, dass sich Spannungen einzelner Organe auf den Bewegungsapparat und in der Folge auf benachbarte Gewebe übertragen.




Weiterlesen ...